Eintrag vom 11.05.2014

13 Medaillen am Dutch Open in Amsterdam

Am vergangenen Wochenende wurde in Amsterdam das Yokoso Dutch Open ausgetragen. Das Teilnehmerfeld setzte sich aus ganz Europa zusammen, darunter auch 8 Kämpfer vom Chikudo Martial Arts aus Liechtenstein. 720 Starts waren in den Pointfighting und Light Contact Kategorien.


Tolle Entwicklungen bei den Schwarzgurten

In den Elite-Kategorien zeigten die Liechtensteiner tolle Leistungen und eine stetige Weiterentwicklung macht sich bemerkbar. Allen voran Paulina Jarzmik konnte sich in allen vier gestarteten Kategorien auszeichnen lassen. Nach den Turniersiegen an den Weltcups in Österreich und Irland konnte sie auch das Dutch Open im Leichtkontakt -60 KG für sich entscheiden. Zur Goldmedaille erkämpfte sich Jarzmik zudem im LC bis -65 KG und Pointfighting zwei Silberne und eine Bronzemedaille.
Bei den Herren konnte sich Michael Lampert im Leichtkontakt bis ins Finale vorkämpfen, wo er dann eine knappe Niederlage gegen einen Engländer einstecken musste. Zwei Kampfrichter werteten den Kampf Unentschieden und der Dritte zugunsten des Kontrahenten aus Grossbritannien. Auch im Pointfighting zeigte er gute Leistungen musste sich aber jeweils in der Vorrunde den späteren Gewinnern geschlagen geben.

Eine weitere Medaille in Bronze sicherte sich Stefanos Moutaftsidis im Pointfighting -84 KG. Nach tollen Kämpfen in der Vorrunde, musste er sich erst im Halbfinale einem Russen geschlagen geben. Der Kampf war bis zum Schluss offen und der Gegner aus Russland nutzte 10 Sekunden vor Schluss eine Unachtsamkeit von Moutaftsidis aus und errang den Sieg. Mit jeweils einem Sieg in der Vorrunde startete Peter Davida in seine Gewichtsklassen -74 und -79 Kilogramm. Trotz guter Leistungen war für ihn aber bereits in den Viertelfinals vorzeitig Schluss.

Jovana Prvulj überragend

Ein glanzvolles Wochenende erwischte die 15 jährige Jovana Prvulj. Von drei gestarteten Kategorien konnte sie sich in allen ins Finale vorkämpfen und davon zwei für sich entscheiden. Sowohl im Leichtkontakt als auch im Pointfighting zeigte sie ein nahezu perfektes Timing in ihren Angriffen und liess ihrer Konkurrenz keine Chance.

Eine weitere Bronzemedaille erkämpfte sich Haris Music bei den Older Cadets -57 KG im Pointfighting. Mit einem Freilos und einem Sieg über Belgien traf Music auf den späteren Turniersieger aus Russland. Der Kampf wurde offen geführt, jedoch war Music zu wenig zielstrebig im Angriff und musste sich im Halbfinale geschlagen geben.
Sein Cousin Omer Music startete im Light Contact-Wettbewerb der Older Cadets -47 KG und zeigte eine beherzte Leistung. In einem offenen Schlagabtausch mit einem Briten ging der Kampf bis in die Verlängerung, wo dann Omer Music knapp verlor und ihm der Einzug ins Finale verwehrt blieb.

Gold und Bronze für Riccardo Somma

Bei den Farbgurten bis 70 und bis 80 Kilogramm startete der Unterländer Riccardo Somma. Trotz grosser Gewichtsunterschiede kämpfte Somma sich bis ins Finale vor und entschied dies schlussendlich für sich. Bis 80 KG musste er sich nach gewonnener Vorrunde im Halbfinale dem späteren Sieger geschlagen geben.

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