Eintrag vom 10.03.2013

5 Podestplätze am Irish Open 2013



5 Podesplätze am Irish Open 2013 in Dublin
 
Vom 1. bis 3. März 2013 fand in Dublin das grösste und prestigeträchtigste Kickboxturnier der WAKO statt. Rund 9 Kämpfer von der Liechtensteinischen Nationalmannschaft und dem Chikudo Martial Arts wollten ihr Können mit rund 2‘700 Startern aus aller Welt messen. Betreut wurden die Kämpfer durch Teamchef Rainer Davida und Michael Lampert.
 
Schweres Los im Teamkampf
 
Seit längerer Zeit war das Team Liechtenstein bei den Teamkämpfen abwesend aufgrund der fehlenden Kämpferanzahl. Nicht so in diesem Jahr: mit Wohlwend, Lampert, Davida und Moutaftsidis konnte ein Herrenteam gestellt werden und Liechtenstein bekam gleich in der ersten Runde das Hammerlos schlecht hin: Team Kiraly aus Ungarn.
Leider blieb die Sensation gegen die seit nun drei Jahren ungeschlagenen und späteren Sieger aus und das Team verabschiedete sich in der ersten Runde.
 
Günther Wohlwend holt Gold und Lampert Silber
 
Am zweiten Turniertag standen die Schwarzgurte im Pointfighting und alle Kategorien im Leichtkontaktkickboxen auf dem Plan. Günther Wohlwend startete +94 Kilogramm und musste sich nach zwei gewonnen Runden im Viertelfinale geschlagen geben. Umso besser lief es ihm bei den Veteranen +35 Jahre in der ersten Runde wurde ihm mit dem aktuellen Weltmeister Frank Feuer ein echter Brocken zugelost. Der Nendler konnte sich aber bravourös durchsetzen und liess auch unter anderem den Topkämpfer Zvonimir Gribl hinter sich. Nach einem weiteren Sieg gegen einen Belgier gewann er auch im Finale gegen Holland verdient nach Verlängerung.
 
Peter Davida startete im Pointfighting in den Kategorien -79 und -84 Kilogramm. In der ersten Runde traf er auf einen Deutschen und musste sich nach ausgeglichenem Kampf um einen Punkt knapp geschlagen geben. Bei der zweiten Kategorie wartete sein letztjähriger Gegner bei der Europameisterschaft Emanuil Dimitrov. Der Welt- und Europameister aus Bulgarien gehört zu den grossen Favoriten in dieser Kategorie, doch Davida schlug sich gut und konnte Punkte erzielen, war jedoch am Ende klar unterlegen.
 
Premiere im Leichtkontaktkickboxen bei einem internationalen Turnier feierte Michael Lampert. Bei den Farbgurten in der Klasse -90 Kilogramm konnte sich Lampert in hart umkämpften Duellen bis fürs Finale qualifizieren. Im Halbfinalkampf zog sich Lampert eine Ellbogenverletzung zu und musste gehandicapt im Finale antreten, wo er dem etwas erfahreneren Italiener mit 2:1 Richterstimmen unterlegen war. In der Kategorie Pointfighting -89 Kilogramm lief es dem Unterländer nicht nach Wunsch und er musste sich gegen einen Deutschen bereits in der ersten Runde verabschieden.
 
Gold und Bronze bei den Farbgurten
 
Stefanos Moutaftsidis erwischte einen goldenen Tag und konnte sein ganzes Können am Turnier zeigen. Nachdem er sich bei den Farbgurten durch mehrere Runden ins Finale vorgekämpft hatte, konnte er auch dort Italien schlagen und die Siegertrophäe in Empfang nehmen. Auch in der zweiten Kategorie -80 Kilogramm lief es nach Plan und er stand auch dort im Halbfinale. Im Halbfinalkampf war die Luft jedoch etwas raus und der Schaaner verlor klar nach Punkten.
Ebenfalls bei den Farbgurten +80 KG und -80 KG startete Dominik Batliner, jedoch konnte er sich nicht über die ersten Runden hinaus kämpfen. Mit Fabian Niedermann und Michael Gstöhl starteten zwei Kämpfer bei den Beginnern/Weissgurten. Niedermann fand gut ins Turnier und steigerte sich mit jedem Kampf, im Finale unterlag er jedoch seinem Kontrahenten aus Österreich. Michael Gstöhl konnte sich im ersten Kampf durchsetzen, jedoch war für ihn in der zweiten Runde Endstation.
 
Kickbox-Nachwuchs ein Versprechen für die Zukunft
 
In den Juniorenklassen „older cadets 13-15 Jahren“ starteten jeweils die 14 jährigen Haris Music und Jovana Prvulj. In der Gewichtsklasse +65 Kilogramm konnte sich Prvulj bis ins Finale vorkämpfen und zeigte grosses Kämpferherz. Lange Zeit war es ein ausgeglichener Finalkampf und die beiden Finalistinnen schenkten sich nichts, jedoch behielt die Engländerin am Schluss die Oberhand und Prvulj konnte sich über den zweiten Rang freuen.
Haris Music durfte sich in einer top besetzten Jugendkategorie mit den Besten seines Alters messen und zeigte tolle Kämpfe. Der Einzug ins Halbfinale war ein sehr taktisch geprägter Kampf und mitreissend für die Zuschauer. In den letzten 10 Sekunden musste Music den entscheidenden Punkt durch den irischen Gegenüber hinnehmen und somit blieb ihm eine Medaille verwehrt.
 
Teamchef Rainer Davida und Coach Michael Lampert waren mit den gezeigten Leistungen der Kämpfer überaus zufrieden, besonders die Leistungen der Junioren war abermals stark und vielversprechend.

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