Eintrag vom 10.06.2014

9 Weltcup Medaillen am Bestfighter 2014

In Lignano Sabbiadoro (Italien) fand vom 6. bis zum 8. Juni 2014 die 19 Ausgabe des Bestfighter World Cup statt. Rund 2‘052 Teilnehmer aus 31 Ländern waren am Bestfighter vertreten. 11 Kämpfer vom Chikudo Martial Arts aus Liechtenstein stellten sich in den Disziplinen Pointfighting und Light Contact der weltweiten Konkurrenz.
 
Weltklasse Leistung von Paulina Jarzmik
Einmal mehr lieferte Paulina Jarzmik eine weltklasse Turnierleistung ab. Da ihre beiden Kategorien -60 und -65 Kilogramm im Light Contact die letzten beiden waren, musste sie all ihre Kämpfe ohne grössere Pause dazwischen bestreiten. Trotz dieses Marathons konnte sie sich in beide Finals vorkämpfen und liess dabei namhafte Gegnerinnen hinter sich. Unter anderem schlug sie erneut die amtierende Weltmeisterin aus Österreich. In den Finalkämpfen gegen Norwegen und Bulgarien kämpfte Jarzmik mit den letzten Kraftreserven und konnte dennoch beide Kämpfe dank einer grossen Willensleistung für sich entscheiden. Vom Turnierveranstalter wurde diese enorme Leistung mit der Auszeichnung zur besten Kämpferin im Light Contact honoriert.


Eine weitere Medaille im Leichtkontakt-Kickboxen sicherte sich Michael Lampert in der bis 84 Kilogramm Klasse. Dank einem Freilos und einem souverän gewonnen Kampf gegen Italien, traf Lampert im Halbfinale auf den amtierenden Weltmeister aus Bulgarien. Der Unterländer machte es dem Bulgaren sehr schwer und er konnte das Duell bis zuletzt offen halten, unterlag zum Schluss dennoch ganz knapp.

Mit Peter Davida und Stefanos Moutaftsidis startete auch Günther Wohlwend zum ersten Mal nach Verletzungspause wieder an einem Turnier. Davida kämpfte entschlossen und gewann zwei seiner Vorrundenkämpfe im Pointfighting -74 KG ehe er im Viertelfinale am späteren Finalisten Tilen Zajic scheiterte. Moutaftsidis musste sich ebenfalls in der Vorrunde dem Slowenen Zajic geschlagen geben. Wohlwend war zum ersten Mal nach monatelanger Verletzung wieder auf der Kampffläche und konnte sich gegen Alexander Federer hauchdünn mit einem Punkt durchsetzen, scheiterte jedoch anschliessend an Russland.

Omer Music mit zwei Podestplätzen
Mit ausgezeichneten Leistungen machte Omer Music auf sich aufmerksam. In den
Kategorien der Older Cadets (13-15 Jahre) kämpfte sich der junge Buchser gegen grosse Konkurrenz aus ganz Europa durch. Im Pointfighting gelang ihm der Sprung ins Finale und in einem spannenden, zwei minütigen Kampf unterlag er jedoch seinem britischen Gegenüber nach Punkten. Auch im Leichtkontakt zeigte er grosses Kämpferherz und setzte sich gegen teils körperlich überlegenere Gegner durch und durfte sich über die Bronzemedaille freuen.

Weniger Wettkampfglück hatte sein Cousin Haris Music, er unterlag bereits in der Vorrunde einem Russen in der Verlängerung.

Zwei Mal Gold in den Anfängerklassen
Rossana Murgida gab am Bestfighter ein starkes Turnierdebüt. In ihrem ersten Turnier konnte sie sich bei den Weissgurten durchsetzen und gewann verdient die Kategorie +65 Kilogramm.

Teamkollegin Daniela Hasler stand ihr im Nichts nach und kämpfte sich zum Sieg in der -65 Kilogramm Kategorie und zu einer Bronzemedaille in der +65.

Der Eschner Michael Gstöhl startete zum ersten Mal in den Farbgurt Leichtkontakt-Wettbewerben. Er zeigte eine engagierte Leistung, verlor aber bereits in der Vorrunde.

Das gleiche Schicksal ereignete sich für Patrick Pircher bei den Weissgurten im Pointfighting. In seinem zweiten WAKO-Turnier unterlag er bereits in der Vorrunde.

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