Eintrag vom 07.03.2017

Beeindruckende Leistungen auf der Weltcup-Bühne in Dublin

Am vergangenen Wochenende fand in Dublin bereits einer der Saisonhöhepunkte statt. Vom 3. bis 5. März 2017 duellierten sich die weltweit besten Kickboxer in Irland um den prestigeträchtigen Irish Open Titel. Von den über 4'000 Startern aus 37 Ländern und 311 Clubs war die Delegation aus Liechtenstein mit 11 Kämpfern eine eher kleine, aber qualitativ hochstehende! Die Kämpfer vom Chikudo Martial Arts zeigten sich in Dublin von ihrer besten Seite und gewannen 5 Bronze-, 1 Silber und gleich 4 Goldmedaillen. Das Gesamtscore platzierte das Team von Coach Michael Lampert auf den 9 Schlussrang von Total 311 Teams.

Paulina Jarzmik gewinnt doppelt!
Im ersten Wettkampf nach dem Europameistertitel in Griechenland zeigte sich Paulina Jarzmik erneut bereits früh in der Saison in Topform. Jarzmik trat im Light Contact in den Gewichtsklassen -60 und -65 Kilogramm und im Pointfighting -60 KG an. Die amtierende Welt- und Europameisterin kämpfte sich Runde für Runde souverän weiter und liess einige namhafte Konkurrentinnen hinter sich. Mit Total 4 gewonnenen Kämpfen pro Gewichtsklasse krönte sie sich zur doppelten Irish Open Weltcupsiegerin. Im Pointfighting musste sie sich lediglich von der späteren Siegerin Luisa Gullotti geschlagen geben, somit Bronze für Jarzmik.

Ein weiteres Ausrufezeichen bei den Damen setzte die 18-jährige Jovana Prvulj. Die Liechtensteinerin kämpfte eine Gewichtsklasse höher -70 Kilogramm und wusste zu überzeugen. Mit konzentrierten Leistungen liess sie ihre Gegnerinnen hinter sich und gewann zum ersten Mal überhaupt den Weltcup in Irland. Somit gingen drei der möglichen 6 Gewichtsklassen an die Kämpferinnen aus Liechtenstein.
 

Bei den Herren nahm Patrick Pircher zum ersten Mal überhaupt in Irland teil. Pircher wusste bei seiner Premiere zu überzeugen und gewann gleich 4 Kämpfe gegen Österreich, Italien und zwei Mal England ehe er sich im Finale der Herren -74 KG im Light Contact wiederfand. Dort wartete mit Tony Stephenson ein harter Brocken. Der mehrfache Welt- und Europameister konnte seine grosse Erfahrung einsetzen und gewann am Ende klar.

Der Vorjahressieger der Herren bis 84 KG, Michael Lampert, wollte seinen Triumph auch in diesem Jahr wiederholen und startete gut in das Turnier. Mit klaren und überzeugenden 3:0 Siegen gegen England und Norwegen qualifizierte sich Lampert für das Halbfinale, welches am darauffolgenden Tag stattfand. Eine Verletzung am Fuss hinderte Lampert jedoch an der Teilnahme des nächsten Kampfes und liess den Traum von der Titelverteidigung platzen.

Mit Christian Pohl kämpfte ein weiterer Chikudo-Kämpfer in derselben Klasse. Pohl gewann ebenfalls zwei seiner Kämpfe, bevor er am späteren Kategoriensieger Lukasz Wichowski aus Polen scheiterte. Somit zwei Bronzemedaillen für Lampert und Pohl.

Turniersieg für Leonie Wanger
Bei den Anfängerkategorien im Pointfighting wusste sich die 13-jährige Leonie Wanger durchzusetzen. Dank einer tollen Leistung konnte sie sich auf den obersten Podestplatz vorkämpfen und am Ende den Pokal in die Höhe strecken. Kurz vor dem Finale mussten sich jeweils Milena Büchel und Saskia Beck geschlagen geben. Beide konnten sich am Ende über eine Medaille aus Bronze freuen.

Zwar ohne Podestplatzierung aber mit guten Leistungen konnten sich auch Rossana Murgida, Luca Wanger und Nicolas Gaucher in Szene setzen.
 

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