Eintrag vom 26.10.2016

Bericht - Europameisterschaft Maribor 2016 - Tag 5

Michael Lampert und Paulina Jarzmik stehen im Halbfinale!

Paulina Jarzmik mit einem nahezu perfekten Kampf
Den Startschuss in den Mittwoch legte erneut die 3-fache Kickbox-Weltmeisterin vom Chikudo Martial Arts. Im Viertelfinale bekam sie es bereits mit einer der Favoritinnen zu tun. In der roten Ecke wartete die Vize-Europameisterin von 2014 Lisa Adorni aus Italien. Die Italienerin legte stürmisch los und wollte Jarzmik früh unter Druck setzen. Unbeeindruckt konterte Jarzmik die Angriffe aus und erzielte wichtige Punkte.

Mit einer klaren Punkteführung startete die Chikudo-Kämpferin in die zweite Runde und wurde nun selber zunehmend offensiver. Die Geraden landeten nahezu immer im Gesicht der Italienerin und brachten diese aus dem Konzept. Jarzmik bewegte sich klug, hielt dem Druck stand und bestimmte das Kampftempo. Auch in der dritten Runde zeigte sich ein unverändertes Kampfbild, Jarzmik dominierte und brachte die Führung ohne Probleme über die Zeit. Im Halbfinale wartet nun die Lokalmatadorin Urska Gazvoda aus Slowenien.
 

Michael Lampert zieht ins Halbfinale ein
Nach dem Sieg in der Vorrunde gegen Österreich wartete nun eine nächste schwere Hürde. Andrej Gudac aus Kroatien stand im Viertelfinale auf des Gegners Seite. Bereits beim Kampfbeginn stürmte Gudac nach vorne und suchte sein Heil in der Offensive. Lampert versuchte dabei die Distanz zu brechen und mit der hinteren Schlaghand im Gesicht des Kroaten zu landen. Der kroatische Kontrahent liess nicht locker und versuchte in die Nahdistanz zu gelangen, dabei benutzte er mehrmals unsaubere Techniken und wurde aufgrund dessen von den Kampfrichtern verwarnt.

Das gleiche Bild zeichnete sich auch in der zweiten Runde ab. Der Kroate schlug unsauber und erhielt weitere Punkteabzüge. Michael Lampert seinerseits kam nun stärker in den Kampf und landete mit gezielten Handtreffern wertvolle Punkte. Mit einem ansatzlosen Kick zum Kopf erzielte Lampert die Führung und nahm diese mit in die Rundenpause.

In Runde drei beruhigte sich das Kampfgeschehen etwas und es wurde taktischer gekämpft. Bis kurz vor Ende der dritten Runde hielt Lampert die Führung, der Kroate probierte alles und setzte dabei unerlaubt sein Knie ein, woraufhin er nach einer weiteren Verwarnung disqualifiziert wurde. Michael Lampert trifft nun im Halbfinale auf Russland.
 

Gelungenes Debüt trotz Niederlage
Für Rossana Murgida war es der erste Einsatz überhaupt an solch einem Grossanlass. Dementsprechend war die Nervosität und Anspannung deutlich spürbar. Die Gegnerin aus Ungarn, Andrea Busa, war deutlich erfahrener und erlebte schon mehrere Teilnahmen an einer Welt- oder Europameisterschaft.

Beim Kampfbeginn war die Anspannung weg und Murgida startete unbeeindruckt. Beide Kämpferinnen legten ihren Fokus auf Angriffstechniken, wobei Busa mit ihren geraden Faustschlägen etwas besser ins Ziel gelangte. Rossana Murgida kämpfte aufopferungsvoll und gab nie nach. Während den ersten beiden Runden kam es häufig zu Schlagabtäuschen in der Nahdistanz, woraufhin Murgida ein Minuspunkt aufgrund unsauberer Technik erhielt.

Dieser unnötige Minuspunkt verlagerte das Kampfgeschehen etwas auf die Seite der Ungarn. Rossana Murgida musste nun noch stärker in die Offensive, was die Gefahr auf Kontertechniken steigen liess. Die junge Kämpferin aus Mauren versuchte alles, doch am Ende gelang es ihr nicht mehr die entscheidenden Treffer zu erzielen. 

Trotz der Niederlage zeigte Rossana Murgida ein gutes Debüt auf einer top besetzten Europameisterschaft. Mit ihrer Leistung ist sie auf diesem Niveau angekommen und kann darauf aufbauen.
 
 

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