Eintrag vom 27.10.2016

Bericht - Europameisterschaft Maribor 2016 - Tag 6

Paulina Jarzmik steht im Finale - Michael Lampert scheitert knapp.

Paulina Jarzmik mit einer top Leistung im Finale
Die Chikudo-Kämpferin startete perfekt eingestellt auf ihre Kontrahentin aus Slowenien. Bereits in der ersten Runde liess Paulina Jarzmik ihre ganze Klasse aufblitzen und bestimmte sowohl das Kampfgeschehen als auch das Tempo klar. Urska Gazvoda aus Slowenien versuchte mehrfach mit schnellen Kicks zum Kopf zu punkten, Jarzmik bewegte sich jedoch gekonnt aus der Distanz und setzte gezielte Gegenangriffe mit den Händen. Bereits in der ersten Runde war der Punktestand klar auf der Seite der dreifachen Weltmeisterin vom Chikudo Martial Arts.

Auch in der darauffolgenden Runde wusste die Slowenerin kein Mittel, um noch einmal gefährlich werden zu können. Jarzmik liess der Lokalmatadorin schlichtweg keine Chance. Mit perfekter Kampfübersicht und gut vorbereiteten Kick- und Handkombinationen erzielte Paulina Jarzmik die siegbringenden Punkte.

Am Samstag kämpft sie nun im Finale um den Europameistertitel gegen Deirdre Begley aus Irland. Die Irin kämpfte sich ihrerseits jeweils mit Siegen gegen Kroatien, Slowakei und Russland ins Finale vor.
 

Michael Lampert bewies Kämpferherz und verlor am Ende knapp.
Der letzte verbliebene Liechtensteiner an der Europameisterschaft traf auf Aleksandr Glushkov aus Russland. Nach zwei souverän gewonnenen Kämpfen gegen Österreich und Kroatien ging es nun um den Finaleinzug. Der Kontrahent aus Russland war dem Liechtensteiner physisch sichtlich überlegen und setzte seine Masse gut bei Angriffen mit den Fäusten ein. Michael Lampert fand erst in der zweiten Runde, nach knappem Rückstand, ein Mittel gegen die Dominanz des Russen. Explosive Angriffe mit den Fäusten brachten dem Unterländer wichtige Punkte ein.

In der dritten Runde schenkten sich beide Kämpfer nichts und gaben alles für den Finaleinzug. Michael Lampert setzte einen gezielten Axekick zum Kopf des Russen und kam noch einmal gefährlich zurück in den Kampf. Glushkov setzte noch einmal zur Schlussoffensive ein und setzte Lampert verstärkt unter Druck, starke Boxkombinationen brachten Lampert unter Druck und in Punkterückstand.

Michael Lampert, Weltcupsieger in Irland und Österreich, steckte nicht zurück und wehrte sich vehement in mehreren Schlagabtäuschen gegen die Niederlage. Am Ende gelang es ihm nicht noch einmal die Führung zu übernehmen und er musste sich äusserst knapp mit 2 zu 1 Richterstimmen geschlagen geben.

Somit blieb Michael Lampert der Einzug ins Finale knapp verwehrt und dennoch darf er sich mit zwei Siegen und einer knappen Niederlage am Ende zufriedengeben. Mit den gezeigten Leistungen auf weltklasse Niveau und dem Gewinn einer Bronzemedaille kann er eine äusserst erfolgreiche Saison 2016 abschliessen.
 

 

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