Eintrag vom 01.09.2016

Bericht - Weltmeisterschaft Junioren 2016 - Tag 4

Der dritte Wettkampftag an der Junioren Weltmeisterschaft in Dublin wurde mit Liechtensteiner Beteiligung eröffnet. Luca Wanger trat im ersten Kampf des Tages auf das Tatami und kämpfte mit dem Australier Jesse James um den Einzug ins Halbfinale. Nur wenig später folgte Jovana Prvulj im Duell gegen die Britin Amber Jones.

Erneuter Finaleinzug für Prvulj nach 2014
Die Weltmeisterin im Light Contact von Rimini 2014 traf heute erneut in der Kategorie -70 auf die Vize-Europameisterin Elizabeta Crnkovic aus Kroatien, um in drei Runden den Finalzug klar zu machen. Bereits von Beginn an setzte Prvulj die Kroatin unter Druck und erzielte saubere Punkte mit Faustkombinationen. Nach den ersten beiden Runden sahen sie jeweils zwei Kampfrichter klar in Führung.

In der dritten Runde hielt Prvulj den Druck aufrecht und nutzte Kickfehler von Crnkovic gnadenlos aus. Die Kroatin fand kein Mittel gegen die Titelverteidigerin aus Liechtenstein. Jovana Prvulj steht nach dem Triumph in Rimini erneut im Finale, welches am Freitag oder Samstag gegen die Belgierin Kadi Chaymae stattfinden wird. Chaymae gewann ihrerseits das Halbfinale gegen Italien klar mit 3:0 Richterstimmen.

Im Pointfighting lief es leider nicht ganz nach Wunsch des Liechtensteiner Teams. Die junge Vaduzerin traf bereits im Viertelfinale auf Amber Jones aus Grossbritannien. Prvulj hatte die Britin, welche bekannt ist für ihre starken Kicks, bereits von Beginn an im Griff. Mit schnellen Handkontern erzielte sie wichtige Punkte um in Führung zu gehen. Die ersten beiden Runden konnte Prvulj die zwei Punkte Führung verteidigen. In Runde drei erhöhte Jones den Druck auf die Liechtensteiner und gelang so zu zwei Kopfkicks, welche ihr jeweils zwei Punkte einbrachten. Leider gelang es nicht mehr den Rückstand aufzuholen, somit Out im Viertelfinale.
 

Bronze bei der Premiere für Luca Wanger
Luca Wanger setzte sich bereits am Dienstag im Light Contact Jugend bis 15 Jahre -69 KG gegen einen Österreicher durch und qualifizierte sich für das heutige Viertelfinale. Im ersten Kampf des Turniertages traf er auf den Australier Jesse James. In den zwei Runden schenkten sich beide Kämpfer nichts und lieferten sich einen harten Schlagabtausch. Während des Kampfes musste Wanger einen harten Fusskick ins Gesicht hinnehmen, daraufhin erlitt er einen Cut oberhalb seines rechten Auges, welcher mit insgesamt 7 Stichen genäht werden musste.
 

Trotz der Verletzung wollte der 14-jährige seine Chance nutzen und ins Finale einziehen. In der blauen Ecke wartete Sean Brady, der Ire hatte natürlich den Heimvorteil im Rücken und wollte unbedingt ins Finale einziehen. Von Beginn an versuchte Brady mit Kopftreffern Punkte zu erzielen, Wanger jedoch bewegte sich klug und griff seinerseits mehrfach mit den Fäusten an. Nach knapp einer Minute Kampfzeit wurde der Chikudo Martial Arts Nachwuchskämpfer erneut am rechten Auge getroffen und der Kampf musste unterbrochen werden.

Nach längerer Beratungszeit der Schiedsrichter und konsultierung des Ringarztes musste Luca Wanger gezwungenermassen die Segel streichen und dem Iren den Vortritt lassen. Trotz des Kampfabbruchs kann der Weltmeisterschafts-Neuling stolz auf seine Auftritte in Dublin sein und verdient die Bronzemedaille entgegennehmen.



 

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