Eintrag vom 15.10.2014

Erfolgreiche Medaillenjagd in Bristol

Vergangenes Wochenende nahmen rund sechs Kämpfer des Chikudo Martial Arts am diesjährigen Bristol Open in England teil. Die Wettkämpfe wurden am Samstag und Sonntag im City Academy Sports Center ausgetragen. Rund 14 Nationen aus Europa und Amerika nahmen am letzten grösseren Turnier vor der WAKO Europameisterschaft im November teil.
 
Gold, Silber und Bronze bei der Elite
 
Bei den Elite-Kategorien (Schwarzgurte) ging Michael Lampert in den Disziplinen Light Contact und Pointfighting an den Start. In Light Contact Kategorie -84 kg konnte sich Lampert erfolgreich gegen die Konkurrenz aus England, Schottland und Wales durchsetzen und gewann die Kategorie. Auch im Pointfighting -89 kg konnte sich Lampert in der ersten Runde gegen einen Schweizer durchsetzen und traf anschliessend auf den Grandchampion-Sieger Ryan Marlow aus England. In einem harten Kampf musste sich der Unterländer schlussendlich geschlagen geben und schied im Viertelfinale aus.
 
Wie Lampert startete auch Paulina Jarzmik in zwei Disziplinen. Bei den Damen Light Contact -60 kg konnte sich Jarzmik über Siege gegen England und Irland freuen und stand anschliessend gegen die mehrfache Bristol Open Gewinnerin Ashley Brace aus Wales im Finale. In einem taktisch geführten und ausgeglichenen Kampf musste sie sich am Ende mit 1:2 Richterstimmen geschlagen geben. Im Pointfighting der Damen -65 kg gewann sie in der Vorrunde gegen Jodi Henderson aus England und verlor im weiteren Turnierverlauf gegen Irland knapp mit einem Punkt Unterschied.
 
Stefanos Moutaftsidis startete in den beiden Pointfighting-Kategorien -79 kg und -84 kg der Herren. Mit tollen Leistungen konnte er sich gegen starke Gegner aus der Schweiz und England durchsetzen und in die nächsten Runden einziehen. Im Halbfinale -84 kg musste er sich in einem gut geführten Kampf mit 5:10 Punkten dem späteren Sieger Roberto Guiducci aus Italien  geschlagen geben.
 
Mit Peter Davida startete ein weiterer Chikudo bei den Herren im Pointfighting. In der Gewichtsklasse -74 kg konnte er nach einem Freilos einen Engländer nach Punkten besiegen und musste sich im Viertelfinale einem weiteren Kämpfer von der Insel geschlagen geben. In seiner zweiten Kategorie -79 kg konnte er den ersten Kampf vorzeitig mit 16:6 Punkten gegen England beenden. In der nächsten Runde war er dem späteren Sieger und amtierenden Weltmeister Dean Barry aus Irland unterlegen und schied aus.
 

Erfolgreiche Newcomer
 
Nebst den vier Kämpfern in den Schwarzgurt-Klassen gingen auch zwei Newcomer auf Medaillenjagd. Mit Rossana Murgida und Etienne Langenegger starteten gleich zwei Neulinge in ihrem zweiten und dritten Turnier überhaupt. Beide kämpften bei den Anfängerklassen in den Disziplinen Light Contact und Pointfighting. Der Schweizer Langenegger konnte dabei auf ein perfektes Wochenende zurückblicken und holte sich in einem wahren Kampfmarathon Runde für Runde Sieg um Sieg. Die tollen Trainingsleistungen machten sich bezahlt und er konnte je zwei Turniersiege pro Disziplin feiern. Rossana Murgida stand Langenegger im Nichts nach und feierte ebenfalls drei Siege in drei Gewichtsklassen. Mit schönen Boxtechniken und gezielten Tritten liess sie ihrer Konkurrenz keine Chance und verwies diese auf die hinteren Plätze.

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