Eintrag vom 05.07.2017

Erfolgreicher Abschluss am Heroes of Hamburg

Am vergangenen Samstag den 1. Juli 2017 trafen sich in der Wandsbeker Sporthalle in Hamburg zum letzten Mal vor der Sommerpause Europas Kickboxer, um die Sieger des "Heroes of Hamburg"-Turniers zu ermitteln. Mit 915 Starts aus knapp 10 Ländern aus Europa, darunter grösstenteils aus Deutschland, etablierte sich die erst zweite Ausgabe des Turniers bereits im Wettkampfkalender. Vom Chikudo Martial Arts wollten sich fünf Kämpfer noch einmal vor der Sommerpause mit der Konkurrenz messen und einen erfolgreichen Abschluss anstreben. Allen voran Paulina Jarzmik war einmal mehr das Mass aller Dinge - sie steuerte 3 Goldmedaillen zum Liechtensteiner Medaillenspiegel von 6 x Gold, 3 x Silber und 3 x Bronze.

Paulina Jarzmik im Jahr 2017 ungeschlagen
Wo die Chikudo-Kämpferin auch Auftritt ist sie unschlagbar. Mit ihren drei Siegen in den Disziplinen Vollkontakt, Light Contact und Kick Light bei den Damen -60 KG weitete sie ihre Siegesserie in ihren Hauptdisziplinen weiter aus. In diesem Jahr konnte sie noch von keiner ihrer Gegnerinnen geschlagen werden. Auch in Hamburg zahlte sich die harte Arbeit während der Saison aus und Paulina Jarzmik begeisterte das Publikum mit zielsicheren Techniken und überzeugenden Kämpfen. Mit gleich drei Goldmedaillen in drei verschiedenen Kickbox-Disziplinen unterstreicht sie einmal mehr ihr Können und ihre Flexibilität sich in kürzester Zeit auf eine neue Aufgabe einstellen zu können.
 

Gold und Silber für Michael Lampert
Liechtensteins Nationalkämpfer Michael Lampert startete in den Disziplinen Kick Light und Light Contact bei den Herren -84 KG. In den Vorrunden kombinierte Lampert sehr gut und erzielte viele Punkte dank seinem Gefühl für die Distanz und das richtige Timing der offensiven und defensiven Varianten. Auch in den Finalkämpfen zeigte sich Lampert unaufgeregt und gewann gegen Christian Preisigke nach verletzungsbedingter Aufgabe kurz vor Ende der ersten Runde. Lampert führte zu diesem Zeitpunkt bereits klar nach Punkten. Im Light Contact Finale gestaltete sich der Kampf gegen Deutschlands Nummer 1 und amtierenden Weltmeister Al Amin Rmadan spannend bis zum Schluss. Trotz zielsicherer Handangriffe wurden die Treffer von den Kampfrichtern nicht genügend gewertet und Lampert musste sich mit 1:2 hauchdünn geschlagen geben.

Leonie und Luca Wanger überzeugen bei der Jugend
Die beiden Geschwister Leonie und Luca Wanger konnten in ihren Gewichtsklassen überzeugen. Während Luca Wanger nach seinem Triumph am Weltcup in Budapest einen weiteren Turniersieg in Hamburg verzeichnen konnte, war die jüngere Schwester nach zwei Siegen erst knapp im Finale ihrer Deutschen Kontrahentin unterlegen. Doch der zweite Platz ist keine Enttäuschung, denn Leonie Wanger startete erst zum dritten Mal in den Elitekategorien. Zudem gab sie ihr Debüt im Light Contact und konnte sich bei den Anfängerklassen gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Bei den Anfängern in den Damen-Kategorien konnte sich auch Milena Büchel behaupten und gewann in drei Kategorien jeweils eine Silber- und zwei Bronzemedaillen. Büchel zeigte grosses Kämpferherz und musste gegen teils deutlich schwerere Gegnerinnen antreten. Zum Sieg reichte es trotz grossem Einsatz am Ende knapp nicht.

Mit dem letzten Auftritt in Hamburg läuteten die Kickboxer vom Chikudo Martial Arts nun die Sommerpause ein, in der es gilt neue Energie zu tanken und Verletzungen ausheilen zu lassen. Mit der bisherigen Saison seiner Schützlinge darf Trainer Michael Lampert sehr zufrieden sein, denn bei jedem Auftritt wussten sich seine Kämpfer in Szene zu setzen.
 

 

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