Eintrag vom 02.10.2015

FL-Kickboxer am Flanders Cup 2015

Vom 26.09. – 27.09 wurde in Beveren (Belgien) zum 24-igsten der Int. Flandern Kickboxing CUP (WAKO-Europacup) durchgeführt. Während den zwei Turniertagen wurde ausschliesslich in der Kickboxdisziplin ‘Pointfighting‘ (Schwarzgurte) gekämpft, weshalb speziell in dieser Disziplin, die Veranstaltung seit Jahren zu den renommierten Turnieren zählt. Es waren rund 600 Top-Kämpfer aus über 15 Nationen, mehrheitlich aus Europa, am Start gemeldet. Liechtenstein wurde durch die beiden Kämpfer, Stefanos Moutaftsidis und Günther Wohlwend, des Vereins ‘Chikudo Martial Arts‘, vertreten. Für beide war das Turnier der letzte grosse Test vor der kommenden WAKO-Weltmeisterschaft in Dublin. Betreut wurde die kleine Delegation durch Rainer Davida

Am ersten Turniertag wurde der Grand-Champion-Bewerb durchgeführt. Es waren über 40 Top-Kämpfer gemeldet. Dabei traf Stefanos Moutaftsidis auf den internationalen Top-Kämpfer, Toli Kuschnir, vom Team TOPTEN Germany. Stefanos machte es dem Deutschen nicht leicht Punkte zu erzielen und konnte während der Kampfzeit von 1 mal 2 Minuten den Kampf lange sehr offen gestalten. In den letzten 25 Sekunden setzten dann der Deutsche den entscheidenden Punkt und gewann mit 3 zu 2 Punkten. Günther Wohlwend traf in Runde zwei auf den Irländer sowie späteren Finalisten, Dessie. Gegen den jungen und agilen Dessie konnte Wohlwend gut Gegenhalten. Im Finish setzte der Irländer jedoch die schnelleren Treffer und gewann.
 

Bronze für Wohlwend
Am zweiten Turniertag fanden die Kämpfe in den jeweiligen Gewichtsklassen statt. Der Unterländer Wohlwend ging dabei in den Klassen -94 kg und +94 kg an den Start. Dabei traf in der Klasse – 94 kg (Viertelfinale) sowie +94 kg (Halbfinale) jeweils auf den amtierenden WAKO-Europameister +94 kg sowie ewigen Rivalen, Chris Aston, aus England. Bei der ersten Begegnung konnte der Liechtensteiner zu Beginn in Führung gehen und kämpfte taktisch gut. Er liess sich jedoch in der Mitte des 2 mal 2 Minuten langen Kampfes durch vier fragwürdige Kampfrichterentscheidungen von der Erfolgslinie abbringen und verlor mit 6 zu 10 Punkten. Bei der zweite Begegnung (Halbfinale +94 kg) steigerte sich der Chikudo-Kämpfer deutlich und kämpfte sehr konzentriert. Aston hatte jedoch auch bei der zweiten Begegnung schlussendlich die Nase vorn und zog ins Finale ein.

Stefanos Moutaftsidis ging in den Klassen -79 kg und -84 kg an den Start. Dabei traf er jeweils in der zweiten Runde (Achtelfinals) auf sehr starke Gegner. In der Klasse -79 kg traf er auf den mehrfach international erfolgreichen, Tilen Zajc, aus Slowenien. Stefanos konnte gegen den Slowenen in der ersten Hälfte der Begegnung den Score lange mit 0:0 halten und taktische Akzente setzen. In der letzten Hälfte der Kampfzeit (2x2 Minuten) setzte Zajc hintereinander mehrere Punkte und setzte sich schlussendlich gegen den Liechtensteiner mit 6 zu 1 Punkten durch.

In der Klasse -84 kg traf er auf den US-Kämpfer sowie späteren Sieger der Klasse, Ross Cook. Der Schaaner ging in der ersten Runde nach Punkten in Führung und konnte die gezielten Beinangriffe seines Gegners gut Kontern und dadurch nach Punkten in Führung gehen. In der zweiten Hälfte fand der US-Amerikaner einen schnelleren Rhythmus und konnte den Rückstand aufholen sowie im Finish den entscheidenden Punkt zum 8 zu 7 für sich entscheiden. Somit war Stefanos, trotz solider Leistung, ausgeschieden.

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