Eintrag vom 04.03.2014

Jarzmik gewinnt das Irish Open 2014

Vom 28. Februar bis zum 3. März fand die 21 Ausgabe des „Irish Open“ in Dublin statt. Auch in diesem Jahr konnten mit 3‘333 Starts aus 36 Ländern neue Rekorde aufgestellt werden, dies lässt das Irish Open zum weltweit grössten Kickboxturnier werden. Für den Chikudo Martial Arts aus Schaan starteten rund 9 Kämpfer im Pointfighting und Leichtkontakt-Kickboxen. 7 weitere Betreuer und Zuschauer begleiteten die Kickboxer nach Irland.

Jarzmik gewinnt im Leichtkontakt

Paulina Jarzmik startete sowohl im Leichtkontakt als auch im Pointfighting bei den Damen. Nachdem sie sich in der -60 KG Klasse knapp nach zwei gewonnen Kämpfen im Viertefinale geschlagen geben musste, galt die volle Konzentration der nächst höheren Gewichtsklasse -65 KG. Jarzmik zeigte vom ersten Kampf an ihre Entschlossenheit und liess den Gegnerinnen in der Vorrunde keine Chance. Bereits im Halbfinale traf sie auf die Favoritin Aine Leonard aus Irland, die beiden lieferten sich einen engen Schlagabtausch mit dem besseren Ende für Liechtenstein. Im Finale büsste sie nichts an ihrer Souveränität ein und liess keine Nervosität aufkommen. Jarzmik setzte ihren Vorteil der Schlagreichweite gegen die etwas kleinere Schweizerin sehr gut ein und gewann verdient mit 3:0 Richterstimmen. Beflügelt von dem Turniersieg zeigte Jarzmik auch am darauffolgenden Tag im Grand Champion-Wettbewerb eine beachtenswerte Leistung. In Runde eins eliminierte sie die Weltmeisterin aus Ungarn und in Runde zwei eine top Kämpferin aus Norwegen. Endstation war dann in Runde drei gegen Griechenland.

Drei weitere Podestplätze

Ebenfalls überzeugende Leistungen zeigten Christian Pohl im Leichtkontakt-Kickboxen der Männer bis 79 KG und Jovana Prvulj im Pointfighting. Der mehrfache WM-Medaillengewinner Pohl startet neu seit 2014 für den Chikudo Martial Arts an internationalen Turnieren und dies tat er gleich äusserst erfolgreich. Der Tiroler zeigte eine sehr konzentrierte Leistung an diesem Tag und dominierte seine Kontrahenten regelrecht in der Vorrunde. Mit seinen Beintreffern liess er den Gegnern aus Österreich und Belgien keine Chance. Im Halbfinale traf er dann auf den späteren Sieger aus Irland. Pohl zeigte eine engagierte Leistung und führte bis 5 Sekunden vor Schluss mit knappen 2:1 Richterstimmen. Mit der allerletzten Aktion konnte der Ire eine Unachtsamkeit ausnutzen und wertvolle Punkte erzielen, welche für den Sieg reichten. Knapp reichte es nicht fürs Finale und Pohl durfte beim Podest auf Rang 3 Platz nehmen.
Weitere Medaillen für Liechtenstein erkämpfte sich Jovana Prvulj in den Pointfighting Klassen der Junioren und Older Cadets bis 15 Jahre. Für Prvulj war es das erste grössere internationale Turnier seit ihrer Verletzung. Top fit und bestens vorbereitet kämpfte sich Prvulj souverän in die Halbfinals der Junioren Kategorie -70 KG, wo sie auf eine Kämpferin auf Deutschland traf. Die erst 15 Jährige Vaduzerin zeigte auch hier eine tolle Leistung musste sich aber am Ende geschlagen geben und wurde tolle Dritte. Eine Steigerung zeigte sie bei den Older Cadets und zog ins Finale ein. Leider war dieses Finale von Hektik geprägt und Prvulj verlor nach zwei Minuten mit 8:10. Trotz dessen ist die Turnierrückkehr mit einem zweiten und dritten Platz mehr als geglückt.


Fehlendes Wettkampfglück

Bei den Farbgurten startete Riccardo Somma in zwei Kategorien und zeigte ansprechende Leistungen. Er holte sich in beiden Kategorien jeweils zwei Siege, wurde dann aber von einem Österreicher und Italiener im Viertelfinale gestoppt.
Bei den Schwarzgurten hatten Davida, Lampert, Moutaftsidis und Niedermann das Nachsehen und konnten sich nicht über die zweite Runde hinauskämpfen. Mit Teils sehr engen Niederlagen von einem Punkt Differenz wurden die Liechtensteiner nicht mit Wettkampfglück belohnt. Gleich lief es bei den Teamkämpfen am Freitag. Gegen ein Team aus Irland konnte gewonnen werden, bevor in Runde zwei das Out gegen das Weltmeister-Team aus Italien kam.  Dasselbe Schicksal ereilte Haris Music in den Junioren-Kategorien, wo bereits führ ihn in Runde 1 das Out kam.

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