Eintrag vom 15.04.2014

Kickboxer triumphieren am Austrian Classics

Vom 11. April 2014 bis zum Sonntag 13. April 2014 fand in der Olympiahalle in Innsbruck das Austrian Classics statt. Mit über 1'800 Starts aus 30 Nationen war dieses Weltcup-Turnier einmal mehr hervorragend besucht worden. Für den Liechtensteiner Kickboxverein Chikudo Martial Arts nahmen 11 Kämpfer in den Pointfighting und Leichtkontakt-Disziplinen teil. Unterstützt wurde das Team von zahlreichen Fans aus der Heimat.

11 Medaillen im Pointfighting

Das Turnier begann bereits am Freitag-Abend mit den Teamkämpfen. Liechtensteins Kickboxer trafen dabei in der ersten Runde auf das neu formierte TopTen Germany Team. Nachdem man nach den ersten beiden Kämpfen noch führte, wurden in den beiden letzten Duellen zuviele Punkte abgegeben und somit war bereits in der Vorrunde schluss.

Besser lief es in den allgemeinen Kategorien am Samstag. Die 15 jährige Jovana Prvulj überzeugte einmal mehr und konnte eine gute und konzentrierte Leistung abrufen. Mit einer Silber- sowie Bronzemedaille konnte sie sich bei den Older Cadets und Junioren auszeichnen lassen. Bei den Damen -60 KG kämpfte sich Paulina Jarzmik bis auf den dritten Rang, erst dort verlor sie gegen die derzeitige Weltmeisterin aus Italien.

In der Older Cadets-Kategorie -42 KG kämpften nicht weniger als 22 Jugendliche um die Podestplätze. Mittendrin der Buchser Omer Music, welcher zwei Kämpfe gegen Ungarn und Schottland für sich entscheiden konnte, ehe er im Halbfinale von einem Russen gestoppt wurde.

Bei den Schwarzgurtklassen der Herren blieb der Medaillenerfolg verwehrt. Mit Peter Davida, Stefanos Moutaftsidis und Michael Lampert versuchten gleich drei Liechtensteiner aufs Podest zu gelangen. Je zwei gewonnene Kämpfe konnten Lampert und Moutaftsidis in der -84 KG Kategorie aufweisen, beide scheiterten jedoch knapp im Viertelfinale und wurden somit gute Fünfte.

Erfreuliche Leistungen zeigten auch die Beginner, welche erst wenige Turniere bestritten haben. Der jüngste Chikudo-Kämpfer Nathan Wachter aus Schaan konnte sich bei den Anfängern bis ins Finale durchkämpfen, verlor dieses jedoch gegen einen starken Ungarn. Zusätzlich durfte er sich noch über eine Bronzemedaille freuen. Bei den Weissgurten der Herren zeigte Patrick Pircher sein ganzes Können und verwies seine Konkurrenten aus Europa auf die hinteren Plätze. Mit zwei gewonnen Kategorien durfte er sich über einen perfekten Tag freuen. Auch Daniela Hasler zeigte Bestleistungen und gewann die Weissgurt-Kategorie der Frauen. Nach über einem Jahr Turnierpause kehrte auch Michael Gstöhl auf die Matte zurück. Mit einem dritten Rang bei den Farbgurten war es eine sehr gelungene Rückkehr. Eine weitere Medaille für Liechtenstein holte sich Riccardo Somma bei den Farbgurten bis -65 KG, er durfte sich über Bronze freuen.


Spitzenleistungen im Leichtkontakt

Paulina Jarzmik, Jovana Prvulj und Michael Lampert waren auch am dritten Turniertag im Einsatz und zeigten in den Schwarzgurtklassen Spitzenleistungen. Allen voran Paulina Jarzmik zeigte abermals weltklasse Kämpfe. In den Kategorien -60 KG und -65 KG gewann sie alle Vorkämpfe und konnte dabei alle WM-Medaillengewinner des Vorjahres in ihrer Kategorie ausschalten. Verdient stand sie in den beiden Finals. Sie traf auf Natasha Walker aus Schottland, welche bereits zwei Kategorien an diesem Turnier für sich entscheiden konnte. Jarzmik und Walker lieferten sich ein enges Duell, welches die Britin jedoch für sich entscheiden konnte. Besser ging es gegen die erfahrene und amtierende Weltmeisterin Nadja Reinegger aus Österreich. In einem Schlagabtausch über zwei Runden gewann Jarzmik klar mit 3:0 Richterstimmen. In diesem Jahr konnte sie nun schon zwei der grössten Turniere, sowie die Staatsmeisterschaft für sich entscheiden.

Jovana Prvulj kämpfte nach längerer Pause wieder im Leichtkontakt-Kickboxen und demontierte ihre Gegnerinnern regelrecht. Mit harten Kicks zum Kopf landete sie viele Treffer und kämpfte sich ebenfalls in zwei Finals vor. Bei den Junioren musste sie sich trotz eines guten Kampfes einer starken Slowenin geschlagen geben. Bei den bis 15 jährigen liess sie ihrer Gegnerin aus Deutschland keine Chance und gewann klar und verdient nach Punkten.

Bei den Herren -84 KG traf Michael Lampert in der Vorrunde auf einen Deutschen. In den zwei Runden liess er seinem Kontrahenten keine Chance und qualifizierte sich für's Viertelfinale. Auch dort wartete bereits ein Kämpfer aus Deutschland auf ihn. In einem ausgeglichenen Kampf schenkten sich beide nichts, Lampert setzte sich aber dank der besseren Boxtechniken im Endspurt durch. Im Halbfinale wartete dann mit dem seit über 4 Jahren ungeschlagenen Welt- und Europameister Dimitrov ein richtiger Brocken. Der Bulgare glänzte mit einem nahezu perfekten Distanzgefühl und harten Beintechniken. Für den Unterländer war es sehr schwierig in die Nahdistanz zu gelangen und Punkte zu erzielen. Vor dem Finale war somit Endstation, jedoch konnte er sich trotzdem über diese Bronzemedaille freuen.



Alle Erfolge im Überblick

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