Eintrag vom 26.06.2013

Lampert gewinnt das Spanish Open in Barcelona



Vergangenes Wochenende nahmen mit Peter Davida und Michael Lampert zwei Mitglieder der Kickbox-Nationalmannschaft am diesjährigen Spanish Open in Castelldefels (Vorort von Barcelona) teil. Betreut wurden sie von Teamchef Rainer Davida.
 
Kategoriensieg und dritten Rang
 
Michael Lampert startete am Turniertag in gleich drei Kategorien im Pointfighting und Leichtkontakt-Kickboxen. Im Pointfighting erwischte er einen hervorragenden Start und konnte seine Gegner in den Vorrundenkämpfen klar dominieren und erzielte viele Kopftreffer mit dem Bein. Auch im Finale über zwei Runden waren die Kräfteverhältnisse schnell bestimmt und der Unterländer gewann souverän mit 6:2 nach Punkten. Etwas harzig verlief der erste Kampf im Leichtkontakt-Kickboxen, Lampert fand zu Beginn nicht richtig in den Kampf und war starkem Druck seines Gegners ausgesetzt. Zwei der drei Kampfrichter entschieden den Kampf zu Gunsten seines spanischen Kontrahenten.
 
Ebenfalls im Pointfighting in der -75 KG Kategorie ging Peter Davida an den Start. Zu Beginn gelang es Davida noch nicht seine kompletten Stärken einzusetzen, jedoch konnte er sich in den Vorrunden jeweils durchsetzen. Den Einzug ins Finale blieb ihm jedoch in einem ausgeglichenen Kampf verwehrt und er musste sich mit 3:5 Punkten knapp geschlagen geben.
 
Grand Champion aus Liechtenstein
 
Als Höhepunkt der diesjährigen Turnierausgabe galt der mit 500 Euro Preisgeld dotierte Grand Champion-Wettbewerb. Bei diesem Bewerb können sich alle Kämpfer aus den verschiedenen Gewichtsklassen untereinander messen und es wird dabei der „Grand Champion“ gekürt.
 
Mit Davida und Lampert wollten sich gleich zwei Liechtensteiner diesen Titel holen. Davida zeigte eine klare Steigerung zu den vorherigen Kämpfen und gewann klar mit 5:0, auch Lampert schenkte seinem Gegner nichts und gewann ebenfalls klar mit 5:0 und beide zogen in die nächste Runde ein. Wieder durfte der Schaaner Davida zuerst auf die Kampfmatte und zeigte eine gute Leistung, wobei er zum Schluss zu viel riskierte und zwei Beintreffer zum Kopf hinnehmen musste. Nun lag es an Lampert und er behielt die Nerven und siegte mit 6:1. Im Halbfinale angekommen wurden die Kämpfe noch intensiver geführt, aber auch dort hatte Liechtensteins-Kämpfer die Nase vorne und konnte somit den Finaleinzug klar machen.
Die Atmosphäre für das Finale Spanien gegen Liechtenstein wurde nun zusehends hitziger und Treffer wurden lautstark durch die Zuschauer begleitet. Nach der ersten Runde war Lampert noch knapp im Hintertreffen, jedoch beim spanischen Finalgegner machten sich erste Verletzungsbeschwerden bemerkbar. Nach der Hälfte der zweiten Runde stand es ausgeglichen 5:5 und der Kampf musste zum wiederholten Male unterbrochen werden, schlussendlich konnte der Spanier nicht mehr weiterkämpfen und Lampert gewann verdient nach technischem KO.
 
Teamchef Rainer Davida war die Zufriedenheit über seine Schützlinge anzusehen und bemerkte, dass dies nun ein würdiger Abschluss des Halbjahres 2013 war.



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