Eintrag vom 06.07.2015

Lampert gewinnt das US Open 2015 in Orlando

Orlando (Florida) war vom 3. bis  4. Juli 2015 Austragungsort für das grösste Kampfsportturnier der Welt: US Open 2015. Zum ersten Mal nach 2012 nahmen drei Liechtensteiner Kickboxer vom Chikudo Martial Arts wieder am Geschehen teil. Die Teilnehmer aus allen Kontinenten der Welt verliehen dem Turnier einen besonderen, internationalen Status. Mit einem Doppelsieg von Michael Lampert, einem Sieg von Paulina Jarzmik und einem dritten Platz von Peter Davida sieht die Bilanz der Liechtensteiner äusserst positiv aus.


Doppelsieg für Lampert
Michael Lampert startete am Freitag im Light Contact / Continuous Kickboxing im Mittelgewicht. Das Teilnehmerfeld setzte sich aus vielen Nationen zusammen, somit erwarteten Lampert viele in Europa eher unbekannte Kämpfer. Im ersten Kampf setzte sich Lampert klar gegen einen Jamaikaner durch und auch in Runde 2 liess er seinem Kontrahenten aus Amerika keine Chance. Besonders die sauber ausgeführten Boxkombinationen verhalfen dem Unterländer zu den Punktgewinnen. Im Halbfinale traf der Liechtensteiner erneut auf einen Kämpfer aus Jamaika, welcher dank seiner Beintechniken viel Druck ausübte – aber auch hier gewann Lampert souverän. Im Finale wartete mit dem Deutschen Nationalkämpfer Christian Pohl kein unbekannter. Pohl trainierte während einem Jahr in Liechtenstein mit. In einem sauber, aber intensiv geführten Kampf schenkten sich beide nichts. Während Lampert die erste Runde klar gewann, setzte sich Pohl in Runde zwei mit 1:2 durch. In der Verlängerung erhöhte Lampert den Druck, setzte klare Treffer und gewann am Schluss souverän mit 3:0 Richterstimmen.

Am Samstag nahm der Unterländer im Pointfighting teil. Dank einem Freilos und einem Sieg über einen Südafrikaner stand der Trainer des Chikudo Martial Arts erneut im Finale. Mit taktisch klugem Vorgehen und schnell ausgeführten Handtechniken stand auch dem zweiten Finalsieg nichts mehr im Wege.


Paulina Jarzmik holt Gold bei den Damen
Paulina Jarzmik startete gleich in drei verschiedenen Kickboxdisziplinen: Light Contact/Continuous, Pointfighting und Clash Sparring. Zu Beginn des Turnieres wurde ihr jegliches Wettkampfglück verwehrt. Im Continuous musste sie gegen eine Deutsche eine umstrittene Startniederlage hinnehmen. Trotz souverän geführten Kampfs sahen zwei der drei Kampfrichter die Kämpferin aus Deutschland vorne. Ein ähnliches Bild zeichnete sich am Samstag im Pointfighting-Kampf gegen Natalia Wisniewska aus den USA. Jarzmik führte bis drei Sekunden vor Schluss mit einem Punkt, ehe sie einen vermeintlichen Beintreffer hinnehmen musste und am Ende unverdient verlor.

Nach diesen zwei unglücklichen Niederlagen wollte Jarzmik ihre letzte Chance auf einen US Open-Titel wahrnehmen und ging sehr konzentriert in ihre letzte Kategorie. In der Vorrunde setzte sich die Chikudo-Kämpferin klar durch und qualifizierte sich für den Final. Im Finale erzeugte sie von Beginn weg viel Druck und liess der Jamaikanerin keine Sekunde zur Pause. Alle drei Richter sahen am Ende Jarzmik vorne und somit holte sie sich die ersehnte Goldmedaille.
 
Bronze für Peter Davida
Der 26-jährige Schaaner Peter Davida nahm ebenfalls zum zweiten Mal am US Open in Florida teil. Davida kämpfte alle seiner drei Kategorien im Pointfighting und Clash Sparring am Samstag. In der ersten Kategorie gewann Davida in einem guten Kampf klar nach Punkten gegen einen Mexikaner. Zu Beginn des zweiten Kampfes zeigte er sich jedoch etwas zu passiv und ging früh in Rückstand, trotz Aufholjagd gelang es ihm nicht mehr den Kampf umzudrehen. In der zweiten Kategorie im Pointfighting war bereits nach dem ersten Kampf gegen Deutschland Schluss. In einem ausgeglichenen Kampf entschied erst die letzte Technik über Sieg oder Niederlage und die Punktrichter sahen die Treffer beim Deutschen.

Nach langer Wartezeit konnte Davida sich im Clash Sparring gegen einen Argentinier durchsetzen. Im Halbfinale wartete kein geringerer als WAKO-Weltmeister Levente Bertalan. Bertalan liess dem Liechtensteiner keine Chance gewann den Einzug ins Finale und am Ende auch die Kategorie. Mit einem dritten Platz konnte Davida seine Leistungen dennoch krönen.
 
 

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