Eintrag vom 11.03.2015

Liechtenstein kämpft mit der Weltspitze

Mit rund 4'500 Startern aus knapp 30 Ländern wurde die diesjährige Ausgabe des Irish Open in Dublin zum weltgrössten Kickboxturnier. Vom 6. bis zum 8. März 2015 nahmen auch rund 9 Kämpfer vom Chikudo Martial Arts am Weltcup-Turnier in Irland teil. Aufgrund der grossen Teilnehmerzahl waren in sämtliche Kategorien sehr viele Kämpfer vorhanden und die Kategorien wurden teilweise über mehrere Stunden und Tage ausgekämpft.

Viertelfinale für Lampert und Wohlwend
Als Neuerung wurden bereits die ersten Kämpfe in der Disziplin Light Contact am Freitagabend ausgekämpft. Michael Lampert nahm dabei in der Kategorie -84 KG teil. Im ersten Kampf gegen einen Gegner aus England zeigte er bereits von Beginn an eine konzentrierte Leistung und gewann unter anderem dank vieler Beintreffer zum Kopf. Den zweiten Kampf musste er trotz der langen Anreise noch um 24:00 Uhr gegen den Österreicher Shane Jacobs bestreiten. Lampert zeigte während der beiden Runden viel Bewegung und ein gutes Timing bei den Angriffen, welche ihm einen 3:0 Richterstimmen Sieg einbrachten. Den Kampf zum Einzug ins Halbfinale wurde auf den Mittag des Folgetages gelegt. Mit Thomas Hayden wartete ein erfahrener Kämpfer aus Irland. In einem engen und sauber geführten Kampf musste sich der Unterländer knapp dem späteren Turniersieger geschlagen geben.


Der Älteste im Team, Günther Wohlwend, startete im Pointfighting -94 und +94 KG. In beiden Kategorien konnte er den Auftaktkampf für sich entscheiden. Nach dem Out in Runde 2 (+94 KG) konzentrierte sich Wohlwend auf seine Hauptkategorie. Mit Siegen gegen Irland und England qualifizierte er sich für das Viertelfinale. Dort wartete mit Marcel Ritter ein Kämpfer aus Deutschland. Wohlwend zeigte von Beginn an seinen Siegeswillen und ging früh in Führung. Diese hielt er bis knapp 1 Minute vor Ende in der zweiten Runde. Ritter nutzte die Fehler des Nendlers geschickt aus und konnte am Ende als Sieger ins Halbfinale einziehen.
Weniger erfolgreich lief es für die beiden Schaaner Peter Davida und Stefanos Moutaftsidis. Beide mussten sich bereits in Runde 1 den stärkeren Gegnern geschlagen geben.

Hohe Qualität bei den Junioren
Neben der grossen Dichte an guten Kämpfern bei den Erwachsenen waren auch die Junioren-Klassen sehr gut und prominent besetzt. Die Junioren-Weltmeisterin Jovana Prvulj startete bei den 15 bis 19 jährigen im Pointfighting bis 65 und bis 70 KG. Losglück blieb ihr verwehrt und somit traf sie direkt in der ersten Runde auf die spätere Gewinnerin Jodi Henderson aus Schottland. Prvulj konnte zu wenig Druck in der Offensive erzeugen und wurde klug von der Schottin ausgekontert. In der Kategorie bis 65 KG entschied die Vaduzerin den ersten Kampf für sich, musste sich aber in der nächsten Runde der irischen Gegnerin geschlagen geben.
Haris Music startete ebenfalls bei den Junioren im Pointfighting bis 63 und bis 69 KG. Die beiden Klassen sind traditionell mit sehr guten Nachwuchskämpfern bestückt. Music traf in der ersten Runde auf Philipp Pollheimer aus Österreich und die beiden zeigten einen ausgeglichenen Kampf. Die ersten beiden Kampfrunden konnte keiner der beiden für sich entscheiden und in der Verlängerung zeigte der Österreicher die besseren Nerven und gewann mit einem Punkt Unterschied.


Rossana Murgida gewinnt Bronze
Neben den erfahreneren Kämpfern wagten auch Rossana Murgida, Daniela Hasler und Etienne Langenegger die Teilnahme am weltgrössten Kickboxturnier. Die Anfängerklassen der Farbgurte waren ebenfalls teilweise mit über 40 Kickboxern sehr gross.

Rossana Murgida startete am Freitag im Light Contact und gewann jeweils Runde 1, musste aber in Runde 2 sich geschlagen geben. Am Sonntag zeigte sie wiederum konzentrierte Leistungen im Pointfighting -65 und +65 KG und gewann drei bzw. vier Kämpfe, bevor sie sich im Halbfinale an der späteren Siegerin aus Italien scheiterte. Trotzdem konnte sie sich über den dritten Rang freuen.

Etienne Langenegger kämpfte sich jeweils im Pointfighting und Light Contact durch die ersten beiden Runden. Vor einem möglichen Medaillengewinn stoppten ihn aber seine Gegner. Nicht ganz nach Wunsch lief es Daniela Hasler. Nachdem Hasler im Light Contact die erste Runde gewinnen konnte, flog sie in Runde zwei gegen eine Norwegerin aus dem Turnier.

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