Eintrag vom 20.10.2016

Schlagkräftiges Kickbox-Trio ist heiss auf die grosse EM-Bühne

SCHAAN/MARIBOR - Michael Lampert und Rossana Murgida für Liechtenstein, sowie Paulina Jarzmik für Polen werden kommende Woche an der WAKO Europameisterschaft in Maribor (SLO) an den Start gehen. Nach intensiven Vorbereitungen wollen die drei Kämpfer des Chikudo Martial Arts Bestleistungen abrufen und wenn möglich, um Medaillenplätze mitkämpfen.
 

Die Woche vom 23. bis 30. Oktober 2016 haben die drei Kickboxer von Chikudo Martial Arts, Michael Lampert, Rossana Murgida und Paulina Jarzmik vermutlich schon länger im Kalender rot angestrichen. Es ist immerhin die EM in Slowenien – das Saisonhighlight – die auf die drei Athleten ab kommender Woche wartet. Während Lampert und Murgida Liechtensteins Farben vertreten, geht Jarzmik, die zwar hier im Fürstentum wohnhaft ist, für ihr Heimatland Polen an den Start. Begleitet wird die dreiköpfige Truppe von Betreuer und Vereinsmitglied Rainer Davida.

Eine intensive Vorbereitung
Während die Wettkämpfe wie beretis 2014 erneut in Maribor ausgetragen werden, gab es vom Modus her einige kleine Änderungen. In diesem Jahr wurden die Kickbox-Disziplinen unterteilt: K1, Lowkick und Light Contact finden in Maribor statt. Pointfighting, Fullcontact und Kick Light Ende November in Loutraki (GRE). «Das ist auch der Grund warum nur drei und nicht wie letztes Mal fünf Athleten dabei sind», erklärt Lampert.

EM-Premiere für Murgida
Während Lampert und Jarzmik bei solchen Grossanlässen schon öfter im Einsatz standen, ist es für Murgida, die in Maribor in der Gewichtsklasse -65 Kg starten wird, die erste Teilnahme an einer Europameisterschaft. «Ihre Entwicklung in den letzten zwei Jahren war sehr gut», hält Lampert fest. Zudem habe sie ihr Können bereits an mehreren Weltcup-Turnieren unter Beweis gestellt.
Etwas anders sieht da die Erwartungshaltung bei Paulina Jarzmik aus. Die 22-jährige Polin gehört zweifelos seit geraumer Zeit Weltspitze im Kickboxsport. Drei Welt- und ein Europameistertitel sicherte sich die Chikudo-Kämpferin bereits, in Maribor wird sie als amtierenden Weltmeisterin im Light Contact an den Start gehen. Dabei lief es vor zwei Jahren an gleicher Stätte nicht optimal für Jarzmik. Im Light Contact musste sie sich damals in der zweiten Runde geschlagen geben. «Nach dem Triumph in Irland möchte sie natürlich auch in Maribor den Titel holen.»

Lampert hochmotiviert
Vielleicht nicht vom ganz grossen Erfolg, aber immerhin von einem Podestplatz träumt dieses Jahr auch der dritte Kämpfer, Michael Lampert. Erst mitte Juli bestritt der Cheftrainer von Chikudo Martial Arts in Neapel einen Kampf um den Weltmeistertitel im Light Contact. Klar ist da das Selbstbewusstsein noch etwas grösser als vor einem Jahr. «Ich weiss, dass ich mich vor niemandem verstecken muss.» Als Kämpfer träume man natürlich immer vom ganz grossen Coup. «Ich möchte aber einfach eine gute Leistung abrufen und dann schaue ich was dabei herausschaut.»

«Wird mit Sicherheit nicht einfach»
Ob und wie weit es für die Kickboxer von Chikudo Martial Arts nach vorn geht, hängt neben der aktuellen Tagesform auch von der Konkurrenz ab. Und diese ist, wie Lampert mitteilt «stark wie jedes Jahr.» Er und seine zwei Mitstreiterinnen befinden sich in gewohnt starken Gewichtsklassen. «Wir müssen vom ersten Kampf an bereit sein. Ein sogenanntes ‹einfacheres Los› gibt es auf diesem Niveau nicht.» Obwohl die Chikudo Kämpfer zwar jedes Jahr an den grössten und wichtigsten Kickbox-Turnieren weltweit teilnehmen, ist der Reiz an einer Europameisterschaft noch einen kleinen Ticken grösser. «Es sind spezielle Momente, die man sein Leben lang nicht vergisst.»

Bericht: Volksblatt / Bericht als PDF-Datei
 

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