Eintrag vom 19.09.2018

WM - Jugend & Junioren 2018 | Tag 4

Am zweiten Kampftag der Junioren-Weltmeisterschaft in Rimini durften auch endlich Leonie Wanger in der Disziplin Light Contact und Jakob Walser im Vollkontakt ins Turniergeschehen eingreifen. Für Jakob Walser ging es bereits um den Einzug ins Halbfinale und für Leonie Wanger um die Qualifikation fürs Viertelfinale.

Jakob Walser siegt souverän gegen Polen
Im erst dritten Vollkontakt-Kampf der noch sehr jungen Karriere von Jakob Walser traf er auf Mateusz Biniek aus Polen. Im Kampf über drei Runden wurde um den Einzug ins Halbfinale gekämpft. Walser startete etwas hektisch in den Kampf und musste einige Punkttreffer vom Polen hinnehmen. Trotz schöner Treffer mit den Fäusten von Jakob Walser musste die erste Runde klar an den Polen abgegeben werden.

Nach der ersten Pause und den Anweisungen von Coach Michael Lampert startete Jakob Walser fulminant in Runde zwei und traf den Polen mehrmals hart am Kopf. Walser wirkte frischer, aktiver und dominierte zunehmends den Kampf. Den erlittenen Punkterückstand holte er Schritt für Schritt auf und diese Runde ging klar an den Kämpfer vom Chikudo Martial Arts.

In Runde drei drängte Jakob Walser auf den Sieg und griff noch effizienter an. Saubere Faustschläge zum Kopf und abschliessende Fusstreffer zum Körper von Biniek bescherten wichtige Punkte. Der Pole verlor immer mehr den Rhytmus und Walser nutzte dies gekonnt aus. Nach zweimaligem Anzählen von Biniek stand der Sieg mit souveränem Abstand für Jakob Walser fest. Im ersten WM-Kampf überhaupt konnte er sich dank einer fulminanten Aufholjagd den verdienten Sieg sichern. Jakob Walser trifft nun morgen auf Danil Chagin aus Russland, welcher sich mit einem Knockout in Runde zwei gegen die Türkei durchsetzte.
 

Unglückliche Niederlage für Leonie Wanger
Die erst 14-jährige Leonie Wanger startete zum ersten Mal überhaupt auf solch einer grossen Kickboxbühne. Im Light Contact -65 KG der Jugend bis 15 Jahre traf sie auf die Spanierin Maria Jimenez Collado. In der ersten von zwei Runden bewegte sich Wanger klug und entwischte den schnellen Fusskicks Collados und setzte ihrerseits zu gezielten Handangriffen an. Nach zwei Minuten ging der Kampf mit einem Unentschieden in die Pause.

In der zweiten Runde agierte Leonie Wanger offensiver und nutzte die gemachten Distanzfehler der Spanierin gekonnt aus. In Runde zwei übernahm Wanger nun den Kampf und setzte die Spanierin unter Druck. Eine kleine Unaufmerksamkeit Wangers nutzte die Spanierin aus und traf diese mit einem Hookkick hart am Kinn. Dieser harte Treffer brachte Wanger aus dem Konzept und der Kampf kippte in der letzten Minute zu Gunsten der Spanierin. Leonie Wanger stemmte sich am Ende nochmals mit allen Kräften gegen die Niederlage und holte wiederum wichtige Punkte auf. Am Ende reichte es jedoch nicht und sie musste sich mit 1:2 Richterstimmen bei 2 Punkten Unterschied geschlagen geben.

Die junge Liechtensteinerin war sichtlich enttäuscht, denn das Weiterkommen im ersten WM-Kampf lag in Reichweite. Nach dem Out im Light Contact kämpft sie morgen im Pointfighting gegen die amtierende Europameisterin Jodie Browne aus Irland.
 

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